Brauerei zum Schiffchen
Historie
Historie

1628
erhielt der Düsseldorfer Bürger Wilhelm Hütten durch herzogliches Edikt gegen eine Gebühr von 651 Gulden die Erlaubnis, im Hafengelände außerhalb der Mauern der Stadt eine Schankwirtschaft nebst Brauerei unter dem Namen "Zum Schiffchen" zu betreiben und gegen ein angemessenes Entgelt Bier, Wein und Speisen abzugeben.

1794
brannte das Gasthaus bei der Bombardierung Düsseldorfs aus. Indem bald entstandenen Neubau verkehrte der große Dichter Heinrich Heine neben "normalen Bürgersleut" und stadtbekannten Originalen wie "Professor Läwerwoosch" und "schäle Moritz".

1811
saß Napoleon mit seinen Generälen nach der Siegesparade in der heutigen "Napoleon-Ecke".

1893
ist das "Schiffchen" schon so beliebt, dass das Nachbargasthaus dazugekauft wird. In den wenigen Jahren mausert sich die ehemals einfache Schankwirtschaft zum beliebten Restaurant.

1928
bei seinem 300jährigen Bestehen, platzt das "Schiffchen" schon wieder aus allen Nähten. Diesmal wird der ehemalige Biergarten in weitere Gasträume umgewandelt.

1944
wird das "Schiffchen" teilweise erneut durch Bomben zerstört. Der Wiederaufbau nach dem Krieg ist originalgetreu. Die Jan-Wellem-Stube, die Napoleon-Nische, die Dämmerstube, die Schifferstube, der Karlstadtraum und die Mutter-Hoff-Stube ziehen jetzt wieder reichlich Gäste an. Insgesamt hat das "Schiffchen" eine Kapazität von 420 Plätzen.

Heute
Ist das alte Brauhaus - inzwischen erweitert um einen attraktiven Biergarten - einer der berühmtesten Anziehungspunkte der Altstadt. Das "Schiffchen" ist auch heute noch beliebt bei Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Kunst wie auch bei den "ganz normalen Bürgersleut".